Der Sinn des Lebens, Occupy Wall Street und das Bildungsvolksbegehren
Der Sinn des Lebens ist es, dass wir diese eine Chance, die unser
Leben bedeutet, nutzen, um aus uns was zu machen, die eigenen Potentiale zu
entwickeln, zu wachsen und sich zu entfalten in Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen.
Das ist die Mission der universellen Evolution. Die Ent-Wicklung der inneren
Potentiale braucht Aufgaben, Herausforderungen und Beziehungen, welche unsere
Potentiale heraus-fordern und an-ziehen. Wir Menschen sind Sinn-Wesen und
Mit-Menschen. Menschliche Evolution ist immer Ko-Evolution mit anderen, für andere,
durch andere und manchmal auch für kurze Zeit gegen andere. Die essentiellen
Entwicklungsräume, Wachstumsräume der Person sind Kindheit und Jugend im Allgemeinen
und Kindergarten und Schule im Besonderen. Die Qualität der Beziehungen, der
Herausforderung und der Anerkennung, die wir in diesen Geburtsräumen der Person
erfahren, tragen uns durchs Leben, fördern unsere Interessen und entfalten unsere
Leistungs- und Veränderungsbereitschaft. Die Qualität dieser personalen
Geburtsräume ist entscheidend, ob wir große oder keine Lust am Abenteuer ICH haben
als Grundlage der menschlichen Produktivität.
In den Forderungen der Menschen von Occupy Wall Street http://occupywallst.org/, von den
spanischen Indignados http://de.euronews.net/2011/09/15/madrids-lehrer-protestieren-gegen-einsparungen,
von den ägyptischen Khaled Said-Aktivisten, von den Jugendlichen Chiles http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,789273,00.html
oder von den StudentInnen Österreichs ist der Ruf nach Ausbildung, Entwicklung
und Arbeit an sinnvollen Aufgaben zentral. Es geht um ein produktives Leben, es
geht um das gemeinsame Abenteuer ICH, es geht ums Lernen und ums Arbeiten, an
sinnvollen und interessanten Aufgaben, unter menschenwürdigen ökonomischen
Bedingungen.
Heute ist Tag der offenen Tür an den Schulen Wiens, die eine
offene Tür allen bieten müssen. Menschliches Sein oder Nicht-Sein, das ist die
Frage. Geld gibt es genug. Die Bewegung für die Entfaltung der personalen Geburtsräume
in Kindergarten, Schule, Hochschule und im Berufsleben wird größer und stärker:
Wir wollen wissen. Wir wollen zeigen, was in uns steckt. Wir wollen die Welt besser
hinterlassen, als sie uns angetroffen hat. Das ist der Sinn unseres Lebens. Und
daher lösen Kulturen und Strukturen, die dies deformieren, Widerstand aus. Die
Selektion, der Ausschluss aus Entwicklung tut weh, fügt Leid zu und macht zorning.
Die Initiativen zu Bildungsreformnen, auch das Bildungsvolksbegehren, sind Teil
der Entwicklungs-Allianz auf der der Wallstreet, in Chile oder Madrid. Zeigen wir
der ahumanen Mehrheit im Parlament, daß es eine humane Mehrheit in der
Gesellschaft gibt. Nehmt alle mit zum Bezirksamt 3. bis 10. November
Rudolf Karazman


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